filmografie (auswahl)
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DAS ERSTE MAL - WIE NEUES IN DIE KUNST KAM
(TV-Reihe | 2010-11 | 6x 15 min. | Co-Autorin, Regie, Art-Director)
ZDF/3Sat, kaspar-film, gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern
PRETZELS, POLKA & THE PURSUIT OF HAPPINESS
(Dokumentarfilm | 2008 | 73 min. | Buch, Regie, Schnitt)
FH Würzburg/ MovieBrats
GRAPHIT AUF LEINWAND
(Kurzfilm | 2007 | 10 min. | Buch, Regie, Schnitt)
FH Würzburg/ MovieBrats, gefördert von JFF und BLM
O SOLE MIO
(Kurzfilm | 2006 | 13 min. | Buch, Kamera, Schnitt)
FH Würzburg/ MovieBrats
HERR MÜLLER HERR SCHULZE
(Dokumentarfilm | 2006 | 30 min. | Buch, Co-Regie, Kamera, Schnitt)
FH Würzburg
HART ABER GERECHT?
(2 Social Spots | 2005 | 2x 45 sek. | Buch, Kamera, Schnitt)
FH Würzburg/ MovieBrats
AFFECTED
(Experimentalfilm | 2005 | 10 min. | Buch, Regie, Schnitt)
FH Würzburg
ENDE
(Kurzfilm | 2004 | 9 min. | Buch, Regie, Schnitt)
FH Würzburg
SCHUPPEN VON DEN AUGEN
(Kurzdokumentarfilm | 2004 | 16 min. | Buch, Co-Regie, Kamera)
FH Würzburg
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Meinen ersten kleinen Dokumentarfilm („Schuppen von den Augen“, 2004) darf ich zum Schutz meines Protagonisten nie veröffentlichen: Ein Aussteiger aus einer religiösen Sekte berichtet von seinen traumatischen Erlebnissen.
Es folgen studentische Kurzfilme, die sich mit der Verleugnung des Todes („Ende“, 2004) und eskalierender Eifersucht („Affected“, 2006) auseinandersetzen. Ich habe meine ersten Vorführungen auf Kurzfilmfestivals.
Neben dem Studium unterstütze ich Filmprojekte von Studienkollegen im Bereich Kamera und Schnitt (z.B. „Die Wahrheit über das Volk der Mäuse“, Spielfilm 2005), und drehe zusammen mit MovieBrats Filmproduktion kleine Industriefilme (z.B. Messe- und Schulungsfilm für BP Solar).
Wut und Verzweiflung über die Einführung von Studiengebühren veranlassen die Entstehung von zwei Social Spots zu diesem Thema („Hart aber gerecht?“, 2005).
Der Mikrokosmos des kleinen Mannes ist mein großes Thema im Jahr 2006: Die 30-minütige Doku „Herr Müller Herr Schulze“ portraitiert einen einsamen Menschen, der aus seiner Situation heraus ein ebenso einsames Hobby pflegt: Er produziert - mit sich selbst als einzigem Darsteller - kurze Videofilme, die er anschließend ins Internet stellt. Die Aufmerksamkeit, die ihm dabei zuteil wird, kann ihn nicht darüber hinwegtrösten, dass es niemanden gibt, der seinen Lebensinhalt mit ihm teilt.
Auch bei der Tragikomödie „O sole mio“ geht es um einen Außenseiter. Der tollpatschige Bodo hat ein Auge auf seine Nachbarin geworfen und hofft ihr Herz mit Hilfe seines neuen Kumpels – einem Spielzeug-Roboter – gewinnen zu können.
Meine Präsenz auf Nachwuchsfilmfestivals steigt und findet schließlich ihren Höhepunkt mit dem surrealen Kurzfilm „Graphit auf Leinwand“ (2007).
Der Pixilationsfilm läuft auf über 40 Festivals im In- und Ausland und wird zehn Mal ausgezeichnet. Es ist ein psychologischer Film über Depression und Selbstverlust, über Kreativität und Wahn. Technisch vermischt der Film auf mehreren Ebenen Realfilm mit Animationen, Zeichentrick und Stop-Motion-Tricktechniken.
2008 dann eine neue Herausforderung: mein erster langer Dokumentarfilm: „Pretzels, Polka & the Pursuit of Happiness“ entsteht als Diplomarbeit, und aufgrund der zeitlichen und finanziellen Grenzen als No-Budget-Film.
Ich begebe mich auf eine Deutschlandreise in Texas und werfe einen Blick auf den heutigen Alltag deutschstämmiger Amerikaner. Der Film sucht in den Überresten der deutschen Kultur in Texas nach Authentizität. Zwischen Nostalgie und Kitsch formt sich die Antwort auf die Frage nach der wahren Identität.
Frisch von der Hochschule unterstütze ich verschiedene Filmprojekte der Produktionsfirmen credofilm (Berlin), MovieBrats (Würzburg) und Kaspar-Film (München), hauptsächlich in Redaktion und Produktion.
2009 bis 2011 arbeite ich bei Kaspar-Film als Redakteurin und entwickle die 6-teilige Filmreihe „DAS ERSTE MAL – Wie Neues in die Kunst kam“ (zdf.kultur, zdf/3sat, FFF Bayern) als Autorin und Regisseurin zusammen mit Kirsten Esch.
Die 6-teilige doku-fiktionale Reihe führt Künstler und Gemälde vor, die in einer bestimmten Epoche eine Grenze überschritten und etwas darstellten, was es so vorher nicht gab. Mit ungewöhnlichen Stilmitteln, assoziativ und ohne gelehrte Worte bewegen sich ein Comiczeichner und ein Kunsthistoriker durch die Jahrhunderte.
Im Sommer 2011 bilde ich mich im Bereich Spielfilmdrehbuch an der New York Film Academy in New York fort und gebe damit meinem ersten Spielfilmdrehbuch mit dem Arbeitstitel "One Forty Three" den Startschuss.
Seit Herbst 2011 bin ich als freie Autorin und Regisseurin, sowie als Artdirector, mit Hauptsitz in München tätig.






